DU – Versicherung für Beamte im öffentlichen Dienst

 

Der Dienstherr entscheidet, ob Beamte im öffentlichen Dienst dienstunfähig sind oder nicht. Daher ist für Beamte entscheidend, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung die echte Dienstunfähigkeitsklausel bedingungsgemäß beinhaltet. Nur Beamte auf Lebenszeit erhalten bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt vom Staat/Dienstherr, allerdings erst nach 60 Monaten Wartezeit! Studenten, Beamte auf Widerruf und Probe haben in der Regel keinen Anspruch.

Beamte, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden, erhalten ein sogenanntes Ruhegehalt. Berufsanfänger haben erst nach Verbeamtung auf Lebenszeit und einer 5jährigen Dienstzeit Anspruch darauf. Beamte auf Probe oder auf Widerruf haben keinen Anspruch auf Ruhegehalt. Sie werden normalerweise entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert bei Dienstunfähigkeit Aber ein Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente besteht auch hier erst nach fünf Jahren Versicherungszeit.

Krankenversicherung für Beamte im öffentlichen Dienst

Beamte mit Beihilfeanspruch erhalten eine Beteiligung des Dienstherrn an ihren Krankheitskosten (zwischen 50 und 70%, bei Kindern bis zu 80%) u. unterschiedlichen Regelungen je nach Bundesland. Die durch die Beihilfe nicht abgedeckten Leistungen müssen ergänzend über eine gesetzliche oder private Krankenversicherung versichert werden. Beamte auf Widerruf (Anwärter und Referendare), Beamte auf Probe und Beamte auf Lebenszeit haben Anspruch auf Beihilfe. Durch die Beihilfe ist nur ein Teil der krankheitsbedingten Kosten gedeckt. Beamte benötigen noch die sogenannte Restkostenversicherung, da seit dem 01.01.2009 auch für Beamte die allgemeine Krankenversicherungspflicht besteht. Hierüber sind die Leistungen abgesichert, die nicht von der Beihilfe gedeckt werden.

Heilfürsorge

Viele Beamte im Sicherheitsbereich sowie Soldaten haben im Krankheitsfall Anspruch auf Heilfürsorge – die Übernahme der Krankheitskosten durch ihren Dienstherrn. Heilfürsorgeberechtigt sind Beamte der Bundespolizei, Polizei, Berufsfeuerwehr, Soldaten auf Zeit und Berufssoldaten. Personengruppen, die aufgrund beruflicher Risiken besonderen Schutz benötigen! Ein Anspruch auf Heilfürsorge hängt von der Tätigkeit und vom Dienstherrn ab. Die Heilfürsorge-Leistungen sind ähnlich wie die Gesetzlichen – mit ebensolchen Lücken. Optimalen Schutz im Krankheitsfall erreicht man nur mit den zur Heilfürsorgeleistungen ergänzenden Krankenzusatztarifen. Spätestens mit Ende der aktiven Dienstzeit endet der Heilfürsorgeanspruch und wechselt in einen Beihilfeanspruch, der nie 100 % beträgt, sondern immer privat ergänzt werden muss → Daher sollte man schon in jungen Jahren mit der Anwartschaftsversicherung den Gesundheitszustand „konservieren“. – am besten und mindestens mit der 1 Euro Anwartschaft.

Diensthaftpflicht für Beamte im öffentlichen Dienst

Beamte und Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst haften für ihre Fehler im Job – den Schaden müssen sie aus eigener Tasche zahlen → Bei Vermögens-/Personen- oder großen Sachschäden kann dies zum finanziellen Ruin führen → Deshalb ist die Absicherung der Berufshaftungsrisiken ein MUSS für alle im Öffentlichen Dienst Auch Beamte und Arbeitnehmer im ÖD machen Fehler im Job. Dabei können Dritte oder der Dienstherr/Arbeitgeber geschädigt werden und Personen, Sachen oder Vermögenswerte können betroffen sein. Grundsätzlich haftet der Dienstherr für seine Beschäftigten. Aber, unter besonderen Umständen kann auch der Beschäftigte im ÖD in Regress genommen werden, z.B. bei mittlere bis grobe Fahrlässigkeit sowie Vorsatz können zu einer Haftung führen.

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1.  Mandant

2.  Ihr Vermittler

Ihr Vermittler verfügt über eine Gewerbeerlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO als Versicherungsmakler und ist unter der oben genannten Registernummer in das Vermittlerregister nach § 11a GewO eingetragen. Er ist als Vermittler Ihr Ansprechpartner in den vereinbarten Versicherungsangelegenheiten und persönlich verantwortlich für seine Beratung nach §§ 60,61 und 63 VVG.

Krause & Schubert GmbH Kurhausstr. 70

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Ihr Vertragspartner ist stets die nachgenannte Gesellschaft und verfügt über eine Gewerbeerlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO als Versicherungsmakler. Sollten Sie mit der Beratung durch Ihren o.g. Vermittler im Einzelfall nicht zufrieden sein, so können Sie sich jederzeit an Ihren Vertragspartner wenden.

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4.  Erlaubnis der weiteren Berufsausübung

Der Versicherungsmakler verfügt zusätzlich über die Erlaubnis der weiteren Berufsausübung nach

5.  Gemeinsame Angaben

Sofern Sie die Eintragungen im Vermittlerregister überprüfen möchten, so können Sie dies über die Internetseite www.vermittlerregister.info

oder unter

Telefon: (0 180) 60 05 85 0 (Festpreis 0,20 €/Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 €/Anruf)

oder bei der DIHK e.V.

Breite Straße 29

10178 Berlin

Telefon: (030) 20308-0 Internet: www.dihk.de

als registerführende gemeinsame Stelle nach § 11a GewO jederzeit veranlassen.

Sofern Sie mit unseren Dienstleistungen einmal nicht zufrieden sein sollten, können Sie folgende Stelle als außergerichtliche Schlichtungsstellen anrufen:

 

Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 080 632, 10006 Berlin

Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin

6.  Transparenzverordnung (TVO)

Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27.11.2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges Thema!

Daher beraten wir unsere Kunden unter anderem auch zu nachhaltigen Kapitalanlagen bei den von uns vermittelten Produkten individuell und persönlich.

Aktuell können diese gut bei fondsgebundenen Produkten durch die Auswahl von ESG-konformen Investmentfonds dargestellt werden. Im Rahmen der individuellen Beratung weisen wir auf erkennbare Vor- bzw. Nachteile hin.

Bei sonstigen Versicherungsprodukten ist derzeit die Betrachtung der nachhaltigen Kapitalanlage im Hinblick auf deren Kapitalstock häufig noch nicht möglich.

Für die Vermittlung von nachhaltigen Kapitalanlagen erhalten wir -und vergüten- regelmäßig die gleichen Vergütungssätze wie für andere Kapitalanlagen auch.

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